Ganz anders, und doch...

Hier finden Sie wieder einen kleinen Wochenimpuls.

Wer sich auf den Weg macht, der wird ein bisschen einsamer.
Und der braucht die Einsamkeit, um das zu finden, was wesentlich ist.

Der braucht die Kargheit der Wüste, die Zeiten der Stille, das Dunkel der Nacht
um zu erfahren, was wirklich ist.

Wer sich auf den Weg macht, der braucht das Suchen, die Mühe, das Fragen,
der erlebt den Schmerz, erleidet die Einsamkeit, reibt sich wund an den Zumutungen,
um sich doch nicht dem Schmerz hinzugeben, im Leiden zu verharren.

Der wird empfindsamer und sicherer zugleich, 
der leidet, lebt und liebt und der bleibt auf dem Weg
und nimmt sich den Schmerz nicht, weil er ahnt, dass Empfindsamkeit gefragt ist,
Schmerz und Trauer, Glück und Erfülltsein.

Der geht los,weil er das Leben will,
ohne wenn und aber.

Text: Andrea Schwarz.

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